Lebensberatung - Altmann Norbert

Einzelcoaching - im Gespräch mit ihrem wahren Selbst

Hinter dem englischen Begriff  "coaching", welcher ja fast schon durch die häufige Verwendung in den verschiedensten Bereichen beinahe eingedeutscht wurde, verbirgt sich ja das deutsche Wort trainieren.
Was, werden sie sich denken, hat dies mit meiner Arbeit zu tun?
Nun ja, ein Trainer ist ja eine Person, die einen bei einer Tätigkeit zusieht, einen beobachtet und analysiert und daraufhin auf Fehler, Schwächen, und verschiedenes mehr aufmerksam macht, diese aufdeckt und dabei hilft diese zu vermeiden bzw. in Stärken umzuwandeln.

Dieses Beobachten und Aufdecken im Gespräch mit ihnen, ist genau meine Arbeit. Wie sie sich fühlen und selbst erleben in den verschiedensten Situationen, bei speziellen Problemen. Die Essenz ist verschüttet, und meine Arbeit besteht darin, sie aufzudecken und bewusst zu machen. Es geht darum, wieder vollständig von dem Besitz zu ergreifen, was zu Anfang da war, aber (scheinbar) verloren ging.

Unter normalen Umständen erleben wir uns selbst nur teilweise. Wir erleben uns nicht so, wie wir selbst, in unserer authentischen Wirklichkeit oder Essenz sind. Stattdessen erleben wir uns durch dichte Schleier von Vorstellungen, Idealen, Überzeugungen, Bildern, Reaktionen, Erinnerungen, Wünschen, Hoffnungen, Vorurteilen, Einstellungen, Annahmen, Standpunkten, Identifikationen, Ich-Strukturen, Etiketten und angesammeltem Wissen – mit anderen Worten, durch den Einfluss all unserer vergangenen Erfahrungen. Wir erleben uns buchstäblich durch die Vergangenheit, durch die Gesamtheit unserer persönlichen Vergangenheit, statt frisch im gegenwärtigen Moment.

Wir gebrauchen eine Vielzahl mentaler Strukturen, Erinnerungen, Pläne und Vorstellungen, um unser Leben erfolgreich zu gestalten. Um wirklich nützlich zu sein, müssen unsere mentalen Bilder mit der Realität verbunden sein. Wenn wir Lebenssituationen mit einer fixierten Struktur begegnen, die auf vergangenen Erfahrungen beruht, werden wir der Realität der gegenwärtigen Situation nie ganz gerecht.

Unsere Wahrnehmungen, Verhaltensweisen und Beziehungen werden weniger offen, weniger angemessen und weniger effektiv sein. Aus gleichem Grunde werden sie angestrengter, frustrierender und mehr von blinden Reaktionen bestimmt sein.

Angenommen, unsere Liebe zu unserer Mutter wurde zurückgewiesen und nicht wertgeschätzt. Dann ist diese Liebe in uns verletzt. Um die Erfahrung dieser Verletzung zu vermeiden, machen wir einen Körperteil taub oder wie tot, und so sind wir dann von dieser süßen Eigenschaft der Liebe in uns selber abgeschnitten. Wo diese Liebe sein sollte, haben wir eine Leere, ein „Loch“. Wir versuchen dann die Liebe, von der wir das Gefühl haben, dass sie uns fehlt, außerhalb von uns selbst zu bekommen. Wir möchten jemand haben, der uns liebt, sodass das Loch mit Liebe gefüllt wird. Wir wissen genau, was wir wollen, aber wir vergessen, dass es unsere Liebe war, die verloren wurde. Wir denken, dass wir etwas außerhalb von uns verloren haben, deshalb versuchen wir, es von außen wieder zurückzubekommen.

Mit dem „Loch“ sind Erinnerungen an die Situationen verbunden, die zu der Verletzung geführt haben, sowie an jene Qualität, die verloren ging. Es ist alles da, aber verdrängt. Wir erinnern uns nicht an das, was geschehen ist und was wir verloren haben; uns bleibt nur ein Gefühl von Leere und das falsche Gefühl oder die falsche Vorstellung, mit der wir versuchen, die Leere zu füllen.

Mit der Zeit sammeln sich diese Löcher an und je mehr sie von Emotionen und Überzeugungen gefüllt werden, umso mehr wird das Material, dass sie füllt, zum Inhalt unserer Identität, zu unserer Persönlichkeit.
Wir glauben, dass wir diese Dinge sind.
Unsere Persönlichkeit, unser Selbstbild wird um die deutlichsten Mängel herum strukturiert.

Manchen Menschen bleibt hier und da ein Stück Essenz. Bei einigen, deren Probleme in der Kindheit sehr schlimm waren, ist alles verdrängt. Das führt zu einem subjektiven Gefühl von Stumpfheit, beinahe Totsein, und ebensolchem Aussehen.

Dieses Wissen macht die innere Arbeit, die ich hier tue, möglich. Jetzt sind wir in der Lage, sehr klar und präzise zu sein. Wir haben einen klar erkennbaren Weg vor uns, auf dem ich Menschen zurück zu sich selbst führen kann. Erst lernt ihr, euch selbst zu spüren, aufmerksam auf euch zu sein, damit euch die nötigen Informationen zur Verfügung stehen. Die meisten Menschen gehen ohne dieses Selbstgewahrsein durch das Leben, weil sie versuchen, die Gefühle der Leere und der Falschheit und das Gefühl, dass in ihrem Leben etwas nicht stimmt, zu vermeiden. Ihr lernt also, eure Persönlichkeit anzuschauen.