Lebensberatung - Altmann Norbert

Referenzen und Rückmeldungen

Sandra

Ich möchte meine kurze Geschichte erzählen um Besuchern dieser Homepage vielleicht einen Anstoß zu geben, die die einen Anstoß brauchen. Am letzten Dienstag im August 2011 kam ich zum ersten Mal zu Norbert Altmann, weil mir ein lieber Kollege Anfang Juli 2011 begeistert von ihm erzählt hat. Damals dachte ich mir „ja, klingt wirklich gut“ aber „sowas“ brauche ich nicht. Das schaffe ich schon alleine. Ende August war es dann soweit als ich gemerkt hab dass ich es alleine jetzt nicht schaffen werde. Ich war am Tiefpunkt angelangt und das ist wohl dann der richtige Zeitpunkt. Ich wusste nicht mehr wer ich bin und wer ich bisher war!! Und so folgten 10 Termine in 10 Wochen. Ich war in einem absoluten Gefühlschaos gefangen und wusste nicht mehr weiter. Alles schien zu zerbrechen. Ich war Monate, wahrscheinlich eher Jahre, voher schon so weit weg von mir selbst, und im Sommer 2011 hab ich mich selbst völlig verloren. Und Dienstag für Dienstag kam ich dann zu Norbert und er lies mich nicht nur einmal „sterben“. An manchen Dienstagen spürte ich eine Leere wie nie zuvor, und dann hab ich immer öfter gemerkt dass diese Leere unglaublich wertvoll sein kann. Ich kam wieder zu mir. „Na so was“... hat er dann oft grinsend gesagt! Norbert hat etwas „geweckt“ in mir was wir ja alle in uns haben. Aber das Bewusstsein dafür kannte ich nicht, oder nicht mehr! Ich lernte mich selber neu kennen Ich wusste nicht mehr wie es ist in der Gegenwart zu leben, nämlich wirklich nur in diesem jetzigen Augenblick zu leben. Ich wusste nicht mehr wie es ist einfach nur zu SEIN. Ich wusste nicht mehr wie es sich anfühlt Dinge oder Situationen einfach so hinzunehmen wie sie eben sind. Und es ist ein unbeschreibliches Gefühl dass jetzt zu können, nicht immer schaffe ich es, aber ich weiß dass es geht und es gelingt mit immer öfter. Manchmal hab ich das Gefühl dass meine Atemzüge wieder mit mehr Luft gefüllt sind, voller sind und ich gleichzeitig in "mehr Raum" hinein atme. Es ist nicht mehr nur eine Hülle von mir selbst da. Und auf all das, auf alle schwierigen Geschichten in meinem Leben hab ich mir in diesen 10 Wochen selbst die Antwort gegeben. Mit der Hilfe von Norbert. Ich bin wieder zurück im Leben!! Diese 10 Wochen gehören definitiv zu den intensivsten und lehrreichsten Zeiten meines Lebens, und auch wenn vieles richtig scheiße war und teilweise so weh getan hat bin ich unglaublich dankbar dafür! Manchmal muss man erst „sterben“ um zu leben. Danke, Norbert!!!!                                                                                

Torben Theine (D)

2003 Tennis Doppel-Weltmeister Herren 35+
2003 Tennis Einzel-Vizeweltmeister Herren 35+  
2004 Tennis Weltmeister im Team 35+
 


In meiner über zehnjährigen Karriere als Tennisprofi und der derzeitigen Laufbahn als Coach, bin ich zu der klaren Erkenntnis gelangt, dass der wirkliche Erfolg im "Äußeren Spiel" eines jeden Sports oder auch im Beruf nur dadurch gelingt, wenn es einem gelingt, sein "Inneres Spiel" zu gewinnen.

Viele Jahre bin ich auf der Suche nach Methoden gewesen, die einen dies erleichtern und die schier unüberwindbaren inneren Mauern und Begrenzungen, wie z. B. Angst vor Versagen, Perfektionismus oder den Zweifler in mir, überwinden zu lassen.

Erst die Begleitung, die ich durch Norbert Altmann erfahren durfte, hat hier entscheidende und wirklich tief greifende Veränderungen bewirkt.
Dort wo all meine bisherigen Werkzeuge stecken geblieben sind, dringt diese Form einer genialen Fragetechnik in ungeahnte Tiefen vor und fasst die Wurzel der Probleme und bringt ein neues Lösungsbewusstsein hervor.

Ich empfehle allen erfolgsorientierten Menschen, ob im Sport oder Beruf, die sich darüber hinaus auch nach mehr Erfüllung und Harmonie sehnen, dieses hervorragende Hilfsmittel von Norbert Altmann für sich zu nutzen.

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank, Torben Theine

Maria 
Hausfrau

Danke sehr herzlich! Es war unendlich wertvoll!
Liebe Grüße, Maria

Aus tiefstem Herzen möchte ich Dir Norbert danken, für die Hilfe, die ich durch Dich erfahren durfte. Am Anfang des Jahres 2007 zog mich eine Lebenssituation ins tiefste Loch, das man sich vorstellen kann (damals). Ich bin und war öfter im Jahr in Österreich, da wir hier ein Haus besitzen, die Lebenskrise begleitete mich schon Jahre vorher. Obwohl Du mir vor 15 Jahren schon sehr geholfen hast, bin ich Dir Norbert, wenn ich Dich in der Stadt sah, ausgewichen, so groß war meine Angst, an die Wahrheit heranzukommen.

Aber 2007 war dann mein Seelischer und Körperlicher Zustand an dem absoluten Tiefpunkt angelangt. Auf Deine Frage, wie es mir geht, war meine Antwort: So schlecht ist es mir noch nie im Leben gegangen, (bin jetzt 62). Darauf Deine Antwort: Da freut sich aber dein Ego! Ich war wie von einer Tarantel gestochen, tief getroffen, noch am selben Tag nahm ich einen Termin bei Dir an und meine „Gesundung“, Seelisch und Körperlich nahm seinen Lauf.

Als erstes kann ich mich erinnern, war einmal mein „zu mir“ kommen, und mein erkennen, dass ich vollkommen in mir (neben mir stand), meine Wahrnehmung völlig gestört war, das Wichtigste.

Dieses Erkennen und dieses spüren, mich wieder wahrzunehmen, war ein starkes, seelisches, körperliches Erfahrungsgefühl: Ich war wieder, ich war aus dem Kern, der ich bin, ausgestoßen worden und du hast ihn gefunden, Norbert, dafür danke ich Dir.

Im Laufe der letzten Jahre führtest Du mich immer weiter in mein tiefes Sein, meine Zellen und mein Selbst wurde stärker, tiefer und heller! Ich bin Dir unendlich dankbar, für Deine Hilfe in („letzter Minute!“)

So konnte ich in meiner zweiten Heimat Deutschland auch als Therapeutin arbeiten, vielen Menschen helfen, und auch in der eigenen Familie einiges anwenden, was für mich zur größten Freude und zu einem neuen Wunder wurde: Ende 2009 als mein jüngster Sohn auch zu Dir kam, und nun Deine Hilfe annimmt. Das, so denke und fühle ich, stärkt unsere große Familie und was kann uns dann noch geschehen?

Danke Dir Norbert, und meinem Mann, der dies alles ausgehalten hat.

Von Marianne Gramml aus Heilbronn
im Januar 2010

Ich bin durch die Hölle gegangen und im Paradies angekommen. Ein undendliches Dankeschön.
Justine Ahamer, Geschäftsfrau

Karin Koller
Zahntechnische Angestellte

Ich danke Dir für Deine hartnäckige und sehr geduldige Begleitung auf dem Weg zu meinem "SEIN". Noch unerfahren im Handeln aus dem SEIN heraus, spüre ich dennoch ungeheure Erleichterung in meinem Leben. Hatte ich früher all meine Energie darauf verwendet mein Ego aufzupolieren, ist diese Energie jetzt frei für den Augenblick. Du hast mir geholfen in dieses SEIN zu finden, jetzt liegt es an mir es auch mein Leben werden zu lassen. Sollte mir das wieder einmal nicht gelingen, weiß ich ja, wo ich Dich finde, und ich werde nicht zögern mich wieder an Dich zu wenden, um mich von Dir wieder dahin zurück führen zu lassen, wo ich in Zukunft immer sein will, in meinem SEIN.

Ein herzliches Dankeschön, Karin

Ich habe früher gedacht, ich muss alles gegenwärtig halten: die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.  Da ich mich aus der Vergangenheit meist an die negativen Erlebnisse erinnert habe, weil ich mich meist nicht an Namen, an breitere Umstände vieler Ereignisse erinnert habe, war mein Allgemeingefühl unangenehm. Somit machte ich mir immer Vorwürfe, war von mir selber enttäuscht, im Stich gelassen – ein Gefühl der Minderwertigkeit wurde somit tagtäglich ernährt. Die Angst vor dem Versagen hat mich lahm gelegt, schon bevor ich die erste Reaktion auf die jeweilige Situation gezeigt habe. Ich dachte nämlich, dass dieses Bündel an Erfahrungen ich sei, meine tiefste Struktur und war unendlich enttäuscht, als kleinste unangenehme Gegebenheiten auf diesen „Kern meiner Persönlichkeit“ geprallt sind und ich tief erschüttert, sehr ängstlich da stand.

Bei Dir habe ich gelernt, dass das, was ich als „meinen Kern“ zu wissen glaubte, das Ego sei - dieses ständige Reflektieren über mich, Selbstkontrolle, Einstufung.

Um wieder glücklich, frei sein zu können, braucht es nur eins: von diesem Ego loszukommen.

Nun dachte ich vor Beginn, dass es sehr schwer sein muss, dass man schwierige seelische Kraftarbeit leisten muss, um sich zu befreien. Ich dachte an einen verbitterten, taktisch besseren Kampf (durch die Unterstützung meines Therapeuten) mit mir selber – aber bald musste ich feststellen, dass dieser Gedanke  nur meine damalige Einstellung wiederspiegelte: Kampf gegen meine Ohnmacht, Kampf gegen meine Erinnerungslücken, Kampf gegen meine ... – kurz gefasst: Kampf gegen mich selber.

Doch der Weg ist haargenau das Gegenteil: ist ein unangenehmer Zustand (Angst, Ohnmacht, Unruhe,...) da, lässt es einfach zu, d.h. spürst es im Körper, denkst nicht nach, konzentrierst dich nur auf das Spüren. Nach Sekunden tritt dann das unfassbar Einfachste, das Unglaubliche – würde man es nicht selber erleben - ein: es ist weg.

Beim ersten solchen Erlebnis saß ich ungläubig da vor den mich leicht amüsiert forschenden Blick Norberts und wiederholte mich entschuldigend, leicht beschämt: „Es ist weg.“ Der mich so lange quälende große Schmerz, die überaus wichtige große Angst war weg, wo ich mich doch so stark darauf konzentriert habe. Er schmunzelte mich mit leuchtenden Augen an und dann kam überrascht - fragend: „ Na so was?“  Es dauerte Minuten – in der Norbert mich das neu aufgetretene Befinden beschreiben ließ - bis ich begriff: das ist der Weg der Befreiung. Das neue Befinden war ein angenehmer Ruhezustand, aber ein kraftvoller, energiebeladener Ruhezustand. Ich fühlte mich ganz präsent, meine Energie bündelte sich im Jetzt, fühlte mich auf einmal schlagfertig, sicher.

Ich habe viele solche Befreiungsmomente in der Begleitung erlebt. Zu manchen Befreiungen war der Weg allerdings lang: die zahlreichen vertiefenden Fragen von Norbert deckten vor mir auf, wie gepeinigt ich selber bin und wie ich das mehrfach kaschiert habe, versteckt unter dutzende Häute, maskiert in tausenden Gestalten.

Seit dem Ende der Begleitung sind mittlerweile zwei Monate vergangen und obwohl ich mich unvergleichlich besser in der Gegenwart lebend fühle als früher mit meinen unterdrückten Ängsten, ist der Befreiungsprozess ständig im Gange. Nun weiß ich aber selber, was zu tun ist, kann mir selber helfen.

Mein größtes Bestreben ist, präsent zu sein, um die Gegenwart wahrzunehmen. Das bedeutet das bewusste Erleben des Körpergefühls – und das ist eine grundlegende Ruhe. In dieser Ruhe fühle ich mich verankert, ich kann körperlichen Schmerz erleben, aber diese Ruhe ist trotzdem da, denn dieses Ruhe - Körpergefühl ist der Kontakt zu meiner Seele. Das ist das „Egolose – Ich“.

Für das Aufzeigen des Weges zum Glücklichsein, für  die neue Sicht auf die Welt und mich darin – recht herzlichen Dank, lieber Norbert!

Enikö Pabst

Eine Rückmeldung aus der Wirtschaft

Gedanken zum Coaching

Ich hatte eine konkrete Ursache und einen Veränderungswunsch, mit dem ich das Coaching gestartet habe.

Das Coaching hat mir in vielerlei Hinsicht zu mehr Einsicht verholfen: Das nicht alles immer aufgehen kann, das ich nicht alles können kann und nicht auf alles eine Lösung oder Antwort parat habe. Wenn man mit diesem hohen Anspruch an sich selbst in den Tag startet, wird der Arbeitstag zur Belastungsprobe.

Es sind gerade die alltäglichen Kleinigkeiten, die mehr zum Erfolg beitragen als das optimale Management großer Konflikte oder das Vorbeten großer Ziele. Denn richtig Knautschen tut’s erst, wenn im Alltag die Dinge nicht so laufen wie sie laufen könnten. Und auch das Anstarren großer Ziele kann belasten, wenn man immer den eigenen Maßstäben hinterherläuft.

Die Frage, wie man jeden Tag mit seiner Zeit umgeht, entscheidet vielmehr über den Erfolg einer Unternehmung als die Prävention oder Behandlung von Konflikten. Das Coaching hat mir dabei geholfen, meine eigenen Konzepte besser kennenzulernen. Das geht soweit, dass es allein schon wert ist, darüber nachzudenken, nach welchen Maßstäben man die Planung eines Arbeitstags anlegt.

Erst wenn man sich selbst, seine Grenzen und Ecken besser spürt, hat man den Blick wieder frei, um auch den Umgang mit anderen Menschen wieder zu verfeinern.

Mag. (FH) Klemens Häusler, Geschäftsführer

Elisabeth 
Jahrgang 1949

Zu einem Zeitpunkt, als mir der Boden unter den Füßen zu verschwinden drohte, erhielt ich fast zum selben Zeitpunkt von drei Personen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen den Rat, mich wegen dem schwarzen Loch, in dem ich mich befand, und aus dem ich mich selbst nicht mehr befreien konnte, in professionelle Hände zu begeben. Nachdem der von einer Beratungsstelle für Arbeitsuchende empfohlene Aufenthalt in der Nervenklinik und die Einnahme von Psychopharmaka für mich nicht in Frage kamen, suchte ich nach jemandem, der mir dabei helfen konnte, die Probleme zu erkennen und aus meiner Krise herauszukommen. Das Schicksal führe mich zu Norbert Altmann.

Ich war ausgebrannt, hatte nach 30 Jahren in der EDV-Branche, davon 25 Jahre selbständig, keine Aufträge mehr und sah keine reelle Chance noch einmal einen Job zu bekommen. Die Geschäfte im Kräuter- und Teeladen, den ich als Alternative übernommen hatte, liefen schlecht, und ich war nicht in der Lage, Gewinne zu erzielen. Ganz im Gegenteil, in manchen Monaten konnte ich nicht die laufenden Kosten erwirtschaften. Mein Schuldenberg hatte sich zu einer Höhe angehäuft, die meinen Hausanteil überstieg, so dass der Finanzberater empfahl, das Haus zu verkaufen. Er war der Meinung, dass dieses Ausmaß an Schulden nicht mehr in den Griff zu bekommen wäre.
Meine Moral, meine Energien und meine Hoffnungen waren am Nullpunkt. Gesundheitliche Probleme gesellten sich zu den finanziellen. Mein Lebenspartner und meine Familie bestritten meinen Lebensunterhalt, weil ich selbst nicht mehr in der Lage war, diesen zu finanzieren.
Mein Tagesablauf war von innerlicher Abwehr, bis zum totalen Grauen geprägt. Nach langen schlaflosen Nächten mit albtraumhaften Phantasien begann der Tag immer mit denselben Fragen: was würde der neue Tag wieder an Rechnungen, Mahnungen, negativen Bescheiden der Behörden, oder nörgelnden Kunden bringen. Jeden Sonntag versuchte ich, den Berg von Verwaltungsarbeiten abzutragen, aber es gelang nie. Ich wurde mit nichts mehr fertig. Der Haushalt verwahrloste allmählich.
Frust und Wut darüber, dass trotz des immensen Arbeitsaufwands von Montag bis Sonntag nicht ein einziger Euro Gewinn zu erarbeiten war, wurde so groß, dass ich mich ganz zurückzog. Ich hatte keine Interessen mehr, wollte keine Freunde mehr treffen, an keinen gesellschaftlichen Anlässen teilnehmen, nicht einmal mehr das Telefon abheben. Ich träumte davon, einzuschlafen und irgendwann wegen totaler Erschöpfung nicht mehr aufzuwachen.

In dieser Phase hatte ich - an einem Sonntag - meine erste Gesprächsstunde bei Norbert Altmann.

Norbert stellte mir eigenartige, für mich neue und völlig fremde Fragen: wie sich mein Sein, mein Ich anfühlten, wo das eine oder andere Gefühl in bestimmten Situationen säße, welche Empfindungen es auslöste, etc. Ich hatte mich vorher noch nie mit derartigem befasst und trotzdem hatte ich immer im Augenblick, in welchem mir eine Frage gestellt wurde, im selben Moment sofort ein ganz klares Bild vor mir.
Ich erinnere mich beim ersten Gespräch zur Frage nach meinem Sein an mein allererstes Bild: ich sah mich als einen Wollknäuel, der zu fest aufgewickelt wurde, in sich selbst eingesperrt, verknotet, festgezurrt, ängstlich versteckt, damit er nicht schon durch sein alleiniges Dasein die Aufmerksamkeit von jemanden erregen würde, um dann vielleicht noch Frust und Wut von anderen abzubekommen.
Er bedauerte mich nicht, und machte die für mich äußerst erstaunliche Aussage, dass nicht alle anderen Schuld waren an den vielen Rückschlägen in meinem Leben, sondern, dass ich das alles - unbewusst zwar, aber doch ich - selbst herbeigeführt hatte.
Alles Negative, das mir widerfahren war, inklusive der Betrügereien seitens der Geschäftspartner, Angestellten und Kunden, alles das hatte ich mir selbst zuzuschreiben? Wie sollte ich das verstehen? Wollte ich das überhaupt verstehen? Ja, ich war bereit, die Ursachen zu erforschen und eine unendliche Neugierde über alles, was mich zu dem führte, was ich war, erfasste mich. Ich erwachte aus meiner Lethargie und bekam neue Lebensenergie - und das bereits nach der ersten Stunde bei Norbert.

Der erste Schritt war getan, die Reise nach meinem Innen hatte begonnen, langsam begann ich zu begreifen, was so einfach und wahr ist, aber durch meinen ständigen Gedankenstrom nicht mehr erkennbar war, nämlich, dass ich mit meinen Gedanken meine eigene Welt erschaffe. Eine Erklärung dazu ist schwer zu verstehen, noch dazu, wo ich alles mit meinem analytischen Verstand ergründen will; aber im Zusammenhang mit vergangenen Ereignissen und der Erforschung der Ursachen dazu begann ich zu begreifen, dass der Kern alles dessen, was mich bewegt und mir widerfährt wirklich in mir selbst liegt. Langsam hörte ich auf, alles analysieren und verstehen zu wollen, sondern überließ mich einfach dem Augenblick, ohne die Vergangenheit für etwas verantwortlich zu machen. Ohne mir eigene Fehler oder Unzulänglichkeiten vorzuwerfen, oder mich mit Zukunftsängsten zu befassen, hat mich eine Art Vertrauen in mich selbst, meine Fähigkeiten, mein eigenes Sein erfasst und die Probleme begannen sich allmählich aufzulösen und mein Leben und meine Lebensumstände haben sich seit meinem ersten Besuch bei Norbert - inzwischen sind drei Jahre vergangen - vollkommen verändert.

Der Teeladen wurde geschlossen. Ich habe mich von den negativen Gedanken, die damit verbunden waren, befreit, und das Geschwür am Gelenk des Zeigefingers, an welchem ich seit Eröffnung des Ladens laborierte, verschwand mit der Schließung desselben. Sofort, nachdem das Geschäft geschlossen war, konnte ich einen Vertrag mit einer Firma abschließen, für welche ich in meinem alten Metier arbeiten kann. Ich fahre wieder ein eigenes Auto, treffe mich mit Freunden und gehe auch hin und wieder aus. Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte ich einen Urlaub machen und stellte dabei fest, dass auch meine große Höhenangst überwunden war. Wir leben noch immer in unserem eigenen Haus, die Schuldenlast hat sich in diesen drei Jahren derart verringert, dass ich annähernd schuldenfrei im nächsten Jahr die Pension antreten könnte.
Eine besondere Freude empfinde ich darüber, dass ich bei einem Klassentreffen (zu welchem ich früher nie gegangen wäre) nach annähernd fünfzig Jahren die große Liebe aus meinen Kindertagen wieder getroffen habe. Wir konnten beide feststellen, daß wir uns zwar vor sehr langer Zeit aus den Augen verloren haben, uns aber immer nahe gewesen sind. Und plötzlich ist dieses Wissen da, dass trotz der großen räumlichen Entfernung, die uns trennt, wir uns immer nahe sind, weil wir mit dem großen ganzen Sein verbunden sind. Und wir wissen auch, dieses Verbundensein betrifft nicht nur uns beide, sondern alle und alles, die Erde, die Natur, alle Lebewesen, das ganze Universum.

Wenn ich heute das Symbol mit dem Wollknäuel aus der ersten Gesprächsstunde mit meinem heutigen Sein vergleiche, stelle ich fest, der Knäuel hat sich aufgelöst. Nun fühlt mein Sein sich an, wie ein ganz feiner Faden, unsichtbar, schwebend, verbunden mit allem, wo der Wind ihn hinträgt, gelassen, staunend, heiter, widerstandslos, unendlich frei .....

Für diese Freiheit danke ich Dir, Norbert, ganz ganz herzlich!

Elisabeth, im Dezember 2006